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Die meisten Lehrerinnen und Lehrer, die dieses Handbuch lesen, werden bereits selbstbewußte Anwender von E-Mails sein, aber es ist vielleicht doch nützlich, einige Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile des Mediums nebst einiger Gefahren zu skizzieren. Die Welt ist seit dem breiten Einsatz von E-Mails in ihrer Dimension sehr geschrumpft. Es ist möglich und sogar ziemlich leicht, mit Freunden und Verwandten irgendwo in Europa oder auf irgendeinem anderen Kontinent in Kontakt zu bleiben. Das motiviert natürlich persönlich zum Wunsch nach einem eigenen E-Mail Konto. Es gibt aber auch viele professionelle Gründe für die Verwendung dieser Technologie. E-Mail ist die einfache Übertragung von Botschaften über einen Internet Service Provider (ISP) an den ISP einer zweiten Person, wo sie verweilen, bis sie der Adressat herunterlädt. Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des Systems Es ist schnell und nicht schwer zu verstehen. Es ist kostengünstig, da Sie Ihre Botschaften auch offline schreiben und dann allesamt zum Preis eines Ortsgesprächs abschicken können. Der Kommunikation via E-Mail ist eine Geschwindigkeit und Leichtigkeit bei der Beantwortung zu Eigen, warum Sie oft rasch eine Antwort bekommen. Sie können Dokumente und Bilder als Anhänge mit Ihren E-Mails mitschicken. Dabei ist es jedenfalls eine gute Idee, Bilder vor dem Verschicken im JPEG Format zu komprimieren, um die Übertragungszeit abzukürzen (Siehe auch HIER!). Es ist auch ziemlich leicht, E-Mail Aussendungen an mehrere Adressaten zu verschicken. Daher ist es auch einfach, E-Mail Diskussionslisten zu generieren, wobei Botschaften an Einzelne als Kopie oder weitergeleitet an andere verschickt werden können. Erwägen Sie die Möglichkeiten dieses Einsatzes mit Kolleginnen und Kollegen oder Schülerinnen und Schülern beim Austausch von Meinungen oder Informationen im Rahmen von teamorientierten Projekten. E-Mail kann auch zur Beurteilung von Schülerarbeiten verwendet werden. Schülerinnen und Schüler können Ihre Aufgaben als Attachment übermitteln und Sie als Lehrerin oder Lehrer schicken die korrigierten Arbeiten wieder kommentiert zurück. Gefahren Der Tonfall eines E-Mails kann sehr schnell zu überraschenden Reaktionen seitens des Lesers/der Leserin führen, zumal viele von uns solche Nachrichten so schnell abschicken. Eine hastig abgeschickte Nachricht oder eine unreflektierte Antwort kann mit der gleichen Schnelligkeit eine Verstimmung bei Ihrem Gegenüber hervorrufen. Oft versteigen sich Menschen in ihrer E-Mail Korrespondenz zu einem sehr rasch eskalierenden Streit. E-Mail kann aber auch sehr viel Zeit kosten: Ein Dialog mit Kolleginnen und Kollegen von Angesicht zu Angesicht im gleichen Gebäude kann viel produktiver als ein Austausch via E-Mail sein. Entsprechend der Datenschutzverordnung haben Menschen das Recht auf Einsichtnahme in E-Mails, die über sie geschrieben werden. Daher sollten wir alle extrem sorgfältig damit sein, was wir schreiben. Öffnen Sie niemals E-Mails ohne identifizierbaren Namen oder Betreff. Sie führen wahrscheinlich Viren, Trojaner oder Würmer mit sich. Eine Art, wie Spammer oder Virenverbreiter dies verschleiern wollen, ist, dass sie Nachrichten mit dem Betreff "mail delivery failed" verschicken. Andere typische Betreffs können Hinweise auf Termine beinhalten. Solche Nachrichten können auch Attachments haben, deren Öffnung sehr gefährlich ist. E-Mail Systeme Zuerst können Sie die Einstellungen Ihres eigenen Computers und ein E-Mail Programm wie Mozilla oder Netscape Messenger, Microsoft Outlook Express, Qualcomm's Eudora, oder Apple's Mail verwenden. Dieses kann auf Ihrer Festplatte installiert und zum Verschicken von Nachrichten, Lesen und Speichern für spätere Referenz verwendet werden. Beachten Sie, dass die meisten Computerviren von Windows PCs verschickt werden und darauf abzielen, Ihr System über Outlook Express anzugreifen. Daher müssen Sie Vorsicht walten lassen, wenn Sie das Programm verwenden: Ein aktueller Virenschutz ist zur Abwehr eines Virenangriffs unbedingt erforderlich. Was Sie sonst noch benötigen, ist ein Internetaccount und los geht's. Eine andere Art von E-Mail System ist das innerhalb des Internet Browsers wie etwa von Mozilla oder Netscape, die frei sind und Ihnen auch ein Messenger Service anbieten. Das heißt, wenn Sie zu einem beliebigen Computer auf der Welt gehen, können Sie mit diesem auf Ihre E-Mails zugreifen. Sie werden jedoch nicht alle Nachrichten behalten können und es mag Einschränkungen beim Abschicken Ihrer Mails geben. Der größte Nachteil dabei ist aber, dass Sie online sein müssen, wenn Sie Ihre E-Mails abarbeiten, zum Unterschied vom eigenen Account und der Verwendung eines E-Mail Programms. Für die, die nicht besonders an der Technologie interessiert sind, ist so ein Zugang ein großer Vorteil. Diese beiden Methoden werden von manchen Webseiten, wo User ihre E-Mails abrufen können, wenn sie sich direkt bei ihrem ISP einloggen können, vereinigt. Ein solcher Site ist http://www.mail2web.com, der jedem die Möglichkeit gibt, alle seine E-Mails von jedem beliebigen Konto abzurufen. Der Gebrauch eines solchen Systems ermöglicht Ihnen einen Überblick über Ihre E-Mails, wenn Sie unterwegs sind, ohne auf den Vorteil eines eigenen Kontos auf Ihrem Computer zu Hause verzichten zu müssen. Zweifelsohne werden diese System weiterentwickelt werden und in Handhelds, Mobiltelephonen aller Formen und Größen integriert werden. Das Finden von E-Mail Adressen E-Mail Adressen in Einrichtungen werden gewöhnlich logisch angelegt. Wenn Sie also ein Mail an
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schicken wollen, ist es plausibel, dass es diese E-Mail Adresse gibt. Es ist einfach, E-Mail Adressen zu finden und mit kurzen und einfachen Suchanfragen auszuforschen. Wenn Sie zum Beispiel eine Frage bezüglich eines Buches von jemandem haben, können Sie seine oder ihre E-Mail Adresse finden und die Frage in einigen Minuten abschicken. Einige Systeme erlauben tatsächlich echte Konversation mit Sprachübertragung, die viel kostengünstiger als über das Telephon, ja sogar manchmal gratis sein kann, da Ihre E-Mailverbindung wahrscheinlich eine lokale Telephonnummer oder eine ADSL Leitung verwendet, unabhängig von der Distanz von A nach B. Diese Technologie wird Voice over Internet Protocol oder VOIP genannt. Ein solches System ist Skype, http://www.skype.com. Erste Schritte: Legen Sie ein eigenes E-Mail Konto an. Das wird nicht viel kosten, da viele Computergeschäfte solche Services auch gratis anbieten. Wenn Sie sich bei der Auswahl eines Providers schwer tun, fragen Sie Ihre Freunde, die Ihnen vielleicht guten Rat geben können. Eine persönliche Empfehlung kann besser als alles andere sein. Wenn Sie einen Provider nicht mehr wollen, können Sie später immer wechseln, obgleich dieser Wechsel auch eine Änderung Ihrer E-Mail Adresse mit sich bringen wird. Weitere Ideen: Es ist leicht möglich, E-Mails an mehrere Empfänger gleichzeitig zu verschicken. Daher ist es auch einfach, E-Mail Diskussionslisten zu generieren, wobei Botschaften an Einzelne als Kopie oder weitergeleitet an andere verschickt werden können. Erwägen Sie die Möglichkeiten dieses Einsatzes mit Kolleginnen und Kollegen oder Schülerinnen und Schülern beim Austausch von Meinungen oder Informationen im Rahmen von teamorientierten Projekten. Es gibt auch verschiedene E-Mail Gruppen, denen Sie beitreten können und wo Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können. In Großbritannien können Sie zum Beispiel einer E-Mail Gruppe von Latein Lehrerinnen und Lehrern unter http://www.arlt.co.uk beitreten.
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