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von Mireille de Biasi,
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I. Historischer Überblick Einleitung
In Frankreich wird die Sekundarstufe aufsteigend nach Jahrgängen von sixième bis terminale bezeichnet. Die Bezeichnungen sind wie folgt: | sixième | bezieht sich auf Schülerinnen/Schüler im Alter von | 11 Jahren | | cinquième | | 12 Jahren | | quatrième | | 13 Jahren | | troisième | | 14 Jahren | | seconde | | 15 Jahren | | première | | 16 Jahren | | terminale | | 17 Jahren |
Bis 1968 wurde Latein in der Stufe sixième unterrichtet. In staatlichen “collèges” gab es ein Beobachtungsphase im Herbst, an deren Ende es den besten Schülerinnen und Schüler gestattet wurde Lateinkurse zu belegen. Griechisch war ein Freigegenstand und wurde in der Stufe quatrième angeboten. 1942 hatte ein Schüler/eine Schülerin in der Stufe sixième 6 Wochenstunden, in der cinquième 5 Wochenstunden, in der quatrième und troisième 4 Wochenstunden und möglicherweise 4 Wochenstunden Griechisch in der Stufe quatrième. In staatlichen “lycées” nahmen Schülerinnen und Schüler vier Wochenstunden davon. Weitere Informationen zu lateinischen und griechischen Lehrplänen finden Sie auf dem CIRCE Website unter http://www.circe.be. Im Unterricht gab es überhaupt keine mündlichen Prüfungen: Nur wenige Wörter wurden gelernt. Hausübung und Beurteilung beinhalteten ungefähr 30 Tests, die während eines Unterrichtsjahres gegeben wurden (einer pro Woche, oder alternativ dazu zwei Übersetzungen ins Französische und eine ins Lateinische). In Griechisch wurde eine Übersetzung ins Französische jede Woche und nur wenige Übersetzungen ins Griechische aufgegeben. Sowohl für die Latein- als auch die Griechischkurse war ein Menge an Vorbereitung, die normalerweise als Hausaufgabe erledigt wurde, nötig. In privaten Sekundarschulen begann man Latein in der Stufe sixième nach einem Einleitejahr in der “septième”. Griechisch begann in der Stufe cinquième. Von 1969 bis 1998 begannen die Schülerinnen und Schüler antike Sprachen in den Einleitungsstunden in der Stufe cinquième. Latein und Griechisch wurden zu echten Freigegenständen in der Stufe quatrième und wurden in den letzten zwei Jahren des “collège” unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler konnten Latein und Griechisch oder beides in einem Ausmaß von drei Wochenstunden je Fach lernen. Im “lycée” hatten sie drei Wochenstunden für jede Sprache. Einige Anpassungen erfolgten dabei in den Stundentafeln für die Schülerinnen und Schüler, die sich auf Naturwissenschaften spezialisierten. 1998 erfolgte durch eine Reform ein Reorganisation des Unterrichts der klassischen Sprachen im “collège”. Schülerinnen und Schüler können jetzt Latein in der Stufe cinquième beginnen und es für zwei oder drei Jahre lernen. Griechisch kann erst in der Stufe troisième (siehe unten) begonnen werden. Im “lycée” gab es keine strukturellen Veränderungen. Allerdings änderten sich 2001 die Lehrpläne und 2003 die Latein-/Griechischprüfung beim “baccalauréat”.
II. Die Sekundarstufe im französischen Schulsystem
A) Die zwei Schultypen im französischen Sekundarschulsystem sind das “collège” und “lycée” Das collège ist eine staatliche Sekundarschule, welche die Kinder zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr besuchen, und die Jahre sixième, cinquième, quatrième and troisième abdeckt. Die Hauptgegenstände im collège sind Französisch , Mathematik, Geschichte, Geographie, Staatsbürgerschaftskunde, Biologie und Geologie, Technik, Physik (zuerst in der Stufe quatrième), eine Fremdsprache (in der Stufe sixième), eine zweite Fremdsprache (in der Stufe quatrième), Leibeserziehung, Musik und Kunst. Klassische Sprachen sind Nebengegenstände. Am Ende der Stufe troisième legen die Schülerinnen und Schüler eine Prüfung ab, die unter dem Namen “brevet des collèges” bekannte ist.
Das lycée deckt die unter den Namen seconde, première und terminale bekannten Schuljahre ab. Das Ziel ist das Ablegen eines der beiden Arten von Baccalaureat – des allgemeinen Baccalaureats oder des berufsbildenden Baccalaureats. Am Ende der Stufe troisième oder seconde wählen die Schülerinnen und Schüler ihr lycée nach dem Baccalaureat, welches sie ablegen möchten. Wir beziehen uns hier nur auf die normalen lycées. In den berufsbildenden Schulen werden tatsächlich keine klassischen Sprachen unterrichtet. Die Stufe seconde ist ein Jahr, an dessen Ende sich die Schülerinnen und Schüler spezialisieren müssen. Die Hauptgegenstände sind Französisch, Mathematik, Geschichte und Geographie, Staatsbürgerschaftskunde, Biologie und Geologie, Physik, Chemie, zwei Fremdsprachen und Leibeserziehung. Sie können auch Frei- und Nebengegenstände auswählen. Die Stufe première ist das Jahr, in welchem sich die Schülerinnen und Schüler in Kunst und Naturwissenschaft (L), in Naturwissenschaften (S) oder in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (ES) spezialisieren können. In der Stufe terminale ist Philosophie ein Pflichtgegenstand unabhängig von der Spezialisierung. B) Klassische Fächer in Sekundarschulen
Im collège sind klassische Sprachen Freigegenstände, die Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihren Leistungen in anderen Fächern angeboten werden. Sie können Latein mit der Stufe cinquième beginnen und zwei Jahre lernen. Dann können sie sich in der Stufe troisième für eine Fortsetzung entscheiden. In der Stufe cinquième gibt es zwei Lateinstunden pro Woche, in den Stufen quatrième und troisième je drei Wochenstunden. Griechischunterricht beginnt erst in der Stufe troisième, wenn Lateinschülerinnen und –schüler beide Sprachen lernen können. Um die Stundentafeln der Schülerinnen und Schüler nicht zu überladen, haben viele regionale Bildungsbehörden das Stundenausmaß für klassische Sprachen auf zwei Wochenstunden sowohl für Latein als auch Griechisch reduziert. Diejenigen, die nur Griechisch lernen, haben das Standardkontingent von drei Wochenstunden.
Das “brevet des collèges” bedeutet den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung im “collège”. Es beinhaltet die kontinuierliche Beurteilung in klassischen Sprachen, aber nur über dem Durchschnitt. Im “lycée” können die Schülerinnen und Schüler klassische Sprachen als „festlegendes” Fach lernen. Die meisten von ihnen beabsichtigen, einen Abschluss in Literatur zu machen. Andere entscheiden sich für klassische Sprachen als Freigegenstand, weil sie Gefallen daran finden und um ihr kulturelles Hintergrundswissen ohne Rücksicht auf ihren zukünftigen Abschluss zu erweitern. Sie haben drei Wochenstunden. Schülerinnen und Schüler in der Stufe “terminale L” können eine klassischen Sprache als Spezialfach lernen, Schülerinnen und Schüler mit Ausrichtung auf berufsbildendes “baccalauréat” werden nicht in klassischen Sprachen unterrichtet, außer sie studieren Musik und Tanz. Die Beurteilung in Latein und Griechisch beim “baccalauréat” hängt davon ab, ob sie die klassischen Fächer als “festlegendes Fach”, “Freigegenstand” oder “Spezialfach” gewählt haben.
III. Klassische Fächer innerhalb der Sekundarstufe in Frankreich
A) Die klassischen Fächer am “collège”
Pädagogische Richtlinien und Lehrpläne sind im offiziellen Bericht des Ministeriums für Bildung und Forschung, n°10, vom 15. Oktober 1998 festgelegt. Die vollständige Übersetzung des Texts finden Sie auf dem CIRCE Website. 1) Ziele und Ablauf Der Lateinunterricht am “collège” erfolgt in zwei Phasen, der zentralen Phase (Stufen cinquième und quatrième) und der Orientierungsphase (Stufe troisième). Unsere Zivilisation und Sprache baut auf den Kulturen und Sprachen der Antike auf. Das Studium antiker Texte führt Schülerinnen und Schüler in die alte Geschichte ein und befähigt sie zu einem besseren Verständnis der eigenen.(…)
Das Erlernen von Vokabular und Grammatik ist dem Lesen antiker Texte untergeordnet.
Während des Unterrichtsjahres muss sich der Lehrer/die Lehrerin an den Lehrplan halten und allgemeine Bestimmungen beachten. Er ist allerdings frei in der Organisation seines Unterrichts nach seinen Vorstellungen. 2) Lehrplan Das Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende der Stufe troisième Texte lesen und entsprechend den während der Ausbildung am “collège” behandelten Themen und sprachlichen Inhalten übersetzen können.
a) Texte und Themen Bitte sehen Sie auf die CIRCE Homepage Wortschatz, Formenlehre und Syntax werden abhängig von der Textsorte gelernt.
b) Sprachlehre Diese unterliegt dem Sprachgebrauch der untersuchten Texte. Wortschatzarbeit erfolgt immer im Kontext und Vokabellernen dreht sich um Schlüsselwörter und Wortfelder, denen man in den gelesenen Texten am häufigsten begegnet. Am Ende des “collège” sollten Schülerinnen und Schüler einen Wortschatz von 800 bis 1000 Wörtern, ausgewählt nach Häufigkeit in der lateinischen Sprache und ihrem Nutzen für Französisch, erworben haben. Es gibt eine Referenzliste dazu. (…)
c) Schriftliche und mündliche Aktivitäten Die Lesepraxis beinhaltet verschiedene schriftliche und mündliche Übungen, unter anderem auch das Rezitieren antiker Texte. Die Übersetzung ist eine Art und eine Fortsetzung des Lesens. (…) Audiovisuelle Methoden und IKT werden so oft wie möglich eingesetzt. 3) Beurteilung In den klassischen Sprachen gibt es keine allgemeinen und starren Kriterien, sondern jede Form des Lernens wird berücksichtigt (Beurteilung bezieht sich nicht nur auf Übersetzungsarbeit, sondern auch auf die Anwendung des Wortschatzes, der Formenlehre und des Allgemeinwissens). Somit werden verschiedene Fertigkeiten und Fähigkeiten beurteilt, was Schülerinnen und Schüler von Latein und Griechisch ermutigen soll. 4) Latein Lehrpläne für die zentrale Phase und die Orientierungsphase Lesen Sie bitte auf dem CIRCE Website nach. 5) Der Griechisch Lehrplan auf der Stufe troisième
a) Themen und Texte Das Hauptthema ist die Polis von Athen im 5. Jahrhundert (…) Lesen Sie bitte auf der CIRCE Webseite nach!
b) Sprache Wortschatz: Am Ende des Jahres sollten die Schülerinnen und Schüler mit etwa 300 Wörtern vertraut sein. Listen können von http://www.educnet. education.fr/musagora/manuel/memo/default.htm herunter geladen werden. Syntax: Lesen Sie bitte auf der CIRCE Webseite nach! B) Die klassischen Fächer am “lycée”
Pädagogische Richtlinien und Lehrpläne sind im offiziellen Bericht des Ministeriums für Bildung und Forschung, HS N°7, vom 31. August 2000 festgelegt. Die vollständige Übersetzung des Texte finden Sie auf dem CIRCE Website. Latein und Griechisch können als Haupt- oder optionale Nebenfächer gewählt werden. 1) Ziele Der Unterricht der klassischen Fächer am lycée verfolgt zwei Hauptziele: zusammen mit Französisch und den Sozialwissenschaften durch Vermittlung des sprachlichen und kulturellen Erbes der Griechen und Römer zur Bildung des einzelnen Bürgers beizutragen die Ausbildung von Spezialisten in Literatur und Sozialwissenschaften zu fördern. (…)
2) Die verschiedenen Textsorten; die historischen und kulturellen Bezüge Das Lesen und Übersetzen von originalen Auszügen aus den Hauptwerken griechischer und lateinischer Literatur hilft bei der Gestaltung eines gemeinsamen Kulturbewusstseins (…)
Der Lateinunterricht deckt die Zeit von der Republik bis in die späte Kaiserzeit ab; Im Griechischunterricht wird die Zeit von Homer bis Plutarch behandelt. Die Lehrerinnen und Lehrer können auch manchmal Texte aus anderen Perioden verwenden. Dies sollte sich aber in einem sehr bescheidenen Rahmen bewegen.
Nota bene: Geschichtliche Meilensteine, die es zu wissen gilt, werden in der Dokumentation angeführt. 3) Lernen und Fortschritt Das Erlernen der klassischen Sprachen im “lycée” baut auf dem Wissen, das die Schülerinnen und Schüler im “collège” erworben haben, auf: In Latein bezieht man sich auf die geschichtlichen, sozialen und politischen Entwicklungen in Rom von den Anfängen bis zum Höhepunkt der Kaiserzeit unter Trajan und Hadrian. Eine Wortschatzgrundlage von etwa 1000 Wörtern wird vorausgesetzt, wobei die Formenlehre und Syntax den Themen und Texten am collège entsprechen. In Griechisch werden die Ursprungslegenden von Athen und den athenischen Ansichten über Demokratie mit Bezug auf die Formenlehre, Syntax und Wortschatz der Stufe collège verwendet. a) Lesen Das Lesen antiker Texte bleibt im Zentrum des Unterrichts; Das Studium von Bildern und archäologischen Stätten, sowie Museumsbesuche ergänzen den Unterricht. (…)
b) Sprache Oberstufenschülerinnen und –schüler müssen sich einen Wortschatz, ausgewählt nach Häufigkeit in den behandelten Texten und dem Nutzen für Französisch (Latein: etwa 2000 bis 2200 Wörter; Griechisch: etwa 1000 bis 1200 Wörter), erworben haben und sich mit Syntax und Stilistik und literarischen Techniken beschäftigen, um die Texte zu verstehen und zu interpretieren. (…)
NB Vokabellisten werden in der Dokumentation angeführt. (…) 4) Schriftliche und mündliche Aktivitäten Man muss sich im Klaren sein, dass die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler bei Sätzen über drei Zeilen Länge überstrapaziert wird. Das Lesetraining beinhaltet verschiedene mündliche und schriftliche Übungen, darunter auch das Auswendiglernen von Originaltexten (…)
Audiovisuelle Hilfsmittel und IKT werden sooft wie möglich eingesetzt. 5) Latein und Griechisch Lehrpläne Lesen Sie bitte auf der CIRCE Webseite nach!
IV. Wie wird man Lehrer/in der klassischen Sprachen in Frankreich A) Das Auswahlverfahren beinhaltet Staatsprüfungen
Jedes Jahr rekrutiert das Bildungsministerium Lehrerinnen und Lehrer der klassischen Sprachen durch zwei Prüfungen: das CAPES (Diplom für Lehrerinnen/Lehrer der Sekundarstufe) und die “Agrégation” (sehr anspruchsvolle Prüfung). Voraussetzung für die Anmeldung zum CAPES ist ein Universitätsabschluss in den klassischen Sprachen (drei Jahre nach dem Baccalauréat). Voraussetzung für die Agrégation ist ein Magistertitel (vier Jahre nach dem Baccalauréat). Bei diesen Prüfungen wird die Fertigkeit der Studentinnen und Studenten im Übersetzen von Latein und Griechisch in Französisch, von Französisch in Latein und Griechisch (nur für Agrégation), in lateinischer, griechischer und französischer Literatur beurteilt. In Frankreich ist der/die Lehrer/in der klassischen Sprachen tatsächlich ein Experte in griechischer/lateinischer und zeitgenössischer französischer Literatur. In der Sekundarstufe kann er im Unterricht von allem eingesetzt werden. B) Lehramt und erforderliche Qualifikationen
1) Das Lehramt ist wie folgt aufgebaut Es dauert drei Jahre, um in den klassischen Sprachen den Abschluss mit dem Namen “licence” zu erwerben. Die Fertigkeiten der Studentinnen und Studenten im Übersetzen ins Französische, Lateinische/Griechische, in alter Geschichte und Kunst werden überprüft. Die Bewertung erfolgt aufgrund ständiger Beurteilung. Studentinnen und Studenten müssen auch eine spezielle Prüfung am Ende des Studienjahrs im Juni ablegen. Ein weiteres Jahr wird für den Erwerb eines Magistertitels benötigt. Auch wenn einige neue Fertigkeiten geprüft werden, beruht der Titel hauptsächlich auf einer Dissertation über ein vom Studenten/der Studentin mit dem Einverständnis eines Universitätslehrers/einer Universitätslehrerin gewähltes Thema. Die Studentinnen und Studenten präsentieren am Ende des Jahres ihre Forschungsergebnisse einer Prüfungskommission. 2) Der Beginn der Lehrerausbildung Nach erfolgreichem Studienabschluss können die Studentinnen und Studenten das IUFM (Lehrerbildungsanstalt) ein Jahr besuchen, um sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Nur französische Studentinnen und Studenten und solche aus der europäischen Union, die ihr Studium spätestens am 16. 7. 200x abgeschlossen haben, dürfen im IUFM aufgenommen werden. Die Aufnahme ist auch an ein Aufnahmegespräch gebunden. Die letzte Entscheidung wird vom Direktor des IUFM auf Empfehlung eines Komittees, dem er selbst vorsteht, gefällt. Die Vorbereitung auf die Prüfung wird vom IUFM in Zusammenarbeit mit der Universität der gleichen regionalen Bildungsbehörde vorbereitet. Die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten von CAPES oder Agrégation müssen ihre Ausbildung noch ein Jahr fortsetzen. Sie werden einer Schule zugeteilt, wo sie vier bis sechs Wochenstunden unterrichten.
Bildungsberater werden sie das ganze Jahr überwachen, ihnen bei der Unterrichtsvorbereitung helfen und sie auch zu Unterrichtsbesuchen einladen oder selber ihrem Unterricht beiwohnen. Lehramtskandidatinnen und –kandidaten verbringen die restliche Zeit ihrer Ausbildung am IUFM, wo sie auch eine spezielle pädagogische Ausbildung erhalten. Am Ende des Jahres werden sie von einer Kommission bestehend aus den Lehrerinnen und Lehrern des IUFM, Bildungsberatern und Schulinspektoren geprüft. 3) Ständige Fortbildung Hat eine Lehrerin/ein Lehrer eine fixe Anstellung, darf er an den regelmäßigen Fortbildungskursen zu verschiedenen Themen, wie etwa dem Einsatz von IKT, Videoschnitt, Baccalauréat Lehrplan, wie man Schülerinnen und Schülern bei Schwierigkeiten hilft, inter alia, teilnehmen.
Will ein Lehrer/eine Lehrerin auf der CAPES Stufe weiter studieren, kann er oder sie ein Jahr Auszeit nehmen und sich auf die Agrégation vorbereiten. Einige Lehrerinnen und Lehrer ohne akademischen Grad dürfen auch als Vertragslehrerinnen oder –lehrer unterrichten.
V. Weitere Information
Über Lehrpläne
Auf Englisch : Lesen Sie bitte auf dem CIRCE Website nach.
Auf Französisch:
Wie werden Sie Lehrerin/Lehrer der klassischen Sprachen in Frankreich?
http://www.education.gouv.fr/personnel/metiers/professeur_certifie.htm http://www.education.gouv.fr/personnel/metiers/professeur_agrege.htm
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