Fortschritte im Bereich der Computertechnologie, die jedem von Nutzen sind, haben auch oft eine spezielle Bedeutung für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, da sie ihnen eine Integration in unserer Gesellschaft und den Erwerb von Fertigkeiten, die sie mittels IKT zu einer Arbeit befähigen, ermöglichen.
Menschen mit Einschränkungen in der Bewegung, im Hör- oder Sehvermögen kann mit solchen Technologien beim Lesen und Schreiben geholfen werden. Mit solcher Unterstützung und dem guten Willen, der dazu vonnöten ist, können sie sogar Sprachen wie Latein und Altgriechisch lernen, wie in der nachfolgenden Fallstudie nachzulesen ist.
Obgleich es wichtig ist, den Aspekt von Behinderungen in einem solchen Handbuch wie diesem anzusprechen, gibt es hier nur Platz, um die wichtigsten Überlegungen, derer sich alle Lehrerinnen und Lehrer bewusst sein sollten, anzustellen. Probleme dieser Natur werden am besten durch alle betroffenen Institutionen in Zusammenarbeit gelöst.
Heute bieten sowohl Hardware als auch Software viele Lösungen für Probleme, die durch Behinderungen verursacht werden, an. Nur einige davon können hier erwähnt werden. Hilfe bei diesen Problemen sind ab Windows 95 und Mac System 7.x in den Betriebssystemen integriert. Die Menschen mit eingeschränktem Bewegungsvermögen finden hier Tastenfilter, Maustasten, Hafttasten, spezielle Tastaturen (erweiterte, gemappte, eingeschränkte), virtuelle Tastaturen, Alternativen zur Standardmaus wie etwa Joysticks oder Mausemulatoren.
Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen stehen die Möglichkeiten, die in der folgenden Fallstudie beschrieben werden, zur Verfügung, während völlig Blinde Zugang zu Braille Tastaturen, Bildschirmen, Druckern und Geräten wie der Optacon Lesehilfe sowie Bildschirmlesehilfen (Screen Readers), Sprachsteuerungs und –erkennungssystemen haben.
Für nähere Informationen sehen Sie http://trace.wisc.edu/world/.