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von Mireille de Biasi,
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Hintergrund und Bildungsziele In französischen Sekundarschulen verbindet der Unterricht in den klassischen Sprachen das Studium der Sprache und Literatur mit dem von Kunst und Kultur. Für die Lehrerinnen und Lehrer der klassischen Sprachen ist ein Kunstgegenstand im Unterricht genau so wichtig wie ein Text. Ein Bild kann viel mehr als eine Abbildung sein, welche die Schülerinnen und Schüler vom Text ablenkt. Ihre Analyse kann wesentlich zum Textverständnis beitragen. Das Studium von Bildern führt zur Auseinandersetzung mit Texten und umgekehrt. IKT in diesem Zusammenhang ist daher eine äußerst wertvolle Unterrichtshilfe. Der Einsatz von neuen Technologien ermöglicht dem Lehrer/der Lehrerin tatsächlich das Auffinden von Bildern von archäologischen Stätten oder Kunstgegenständen im Internet und die Strukturierung dieses Materials vor der Präsentation in der Klasse. Zusammenstellen der Diashow Der Lehrer/die Lehrerin muss vor allem sehr sorgfältig sicherstellen, dass er/sie auch die Rechte für den freien Einsatz der Bilder zu Bildungszwecken hat. Die Ausrüstung Mehrere Softwareprodukte können für die Gestaltung von Diashows eingesetzt werden. Darunter finden Sie Impress (ein Teil von Star Office oder Open Office), Appleworks und Microsoft Powerpoint. Man braucht nur wenig Zeit, um sich mit den grundlegenden Funktionen dieser Software vertraut zu machen und in der Lage zu sein, eine Reihe von Bildern in einer Präsentation zu strukturieren. Bilderdatenbanken auf mehreren Internetseiten bieten qualitätsvolle Digitalbilder, z.B. die Perseus Digital Library, das Beazley Archive, Museen, Denkmäler und archäologische Stätten in Griechenland oder im Louvre. Verschiedene Vorbereitungsstufen Im ersten Schritt erfolgt die Sammlung der Bilder (Falls nötig, sollten Sie ihr Format mit einem Bildbearbeitungsprogramm anpassen – siehe dazu Kapitel 2 über Bildbearbeitung). Legen Sie in einem zweiten Schritt die Abfolge der Diashow (d.h. die Reihenfolge, in der die Bilder erscheinen) fest. Nach dem Starten der Präsentationssoftware sieht man normalerweise dieselbe Menüstruktur wie bei einem Textverarbeitungsprogramm. 
Um eine neue Folie zu erzeugen, fügen Sie entweder ein Bild oder einen Text oder beides ein. 
Erzeugen Sie jetzt eine Folie nach der anderen. Wann immer Sie es wollen, können Sie sich vor der Präsentation eine Folienübersicht anzeigen lassen (Es gibt auch eine Bildsortierfunktion bei Powerpoint). Die Reihenfolge kann jederzeit verändert werden.

Einige wichtige Maßnahmen (abhängig von der verwendeten Software) Steuerung der Dias mittels Timer oder manuell Folienübergänge können entweder eine bloße Aneinanderreihung von Bildern wie bei einer traditionellen Diashow sein oder auch kreuzförmige Überblendungen, Überblendungen mit Zoomeffekten, Damenbrettmustern oder Überdeckungseffekten sein. Beschriftungen von Bildern und Textfeldern Integration von Sounddateien wie etwa Teile des Madrid Musicae Atrium oder von Annie Belis vom Kerylos Ensemble. Diese können etwa als Hintergrundsmusik für die Douris Weinschale eingesetzt werden. Stellen Sie sicher, dass sie ohne Copyrightbeschränkung eingesetzt werden können.
Einsatz im Unterricht Ein Computer und ein Datenprojektor sind Voraussetzung. Die Qualität der Projektion ist besser, wenn man eine spezielle Projektionsfläche verwendet. Eine einfache weiße Wand erfüllt jedoch ebenfalls den Zweck. Zwei Beispiele für einen konkreten Einsatz
Als Vorbereitung auf die Beschäftigung mit Teilen von Platons Protagoras kann ein Studium der Weinschale von Douris sehr interessant sein (Dieses archäologische Kunstobjekt befindet sich im Pergamon Museum von Berlin und Abbildungen davon sind in der Perseus Digital Library verfügbar). Es hilft den Schülerinnen und Schülern, grundlegendes Wissen über das Thema Bildung in Athen zu erwerben. Dieses Thema wird mit Griechischanfängern im dritten Jahr der Oberstufe durchgearbeitet. Das Studium des Bildes Die Sabinerinnen von Jacques-Louis David, (Louvre Museum, Louvre-edu Software) ist nach der Lektüre des Textes von Livius über den Raub der Sabinerinnen empfehlenswert. Dieses Thema wird von Lateinanfängern im zweiten Jahr der Oberstufe durchgearbeitet. Der Vorteil des Einsatzes von Digitalbildern
Ein hochauflösendes Bild erlaubt es Lehrern/Lehrerinnen und Schülern/Schülerinnen, an einer genauen und detaillierten Analyse eines Bildes zu arbeiten. Das Bild hilft bei der Bildung eines genauen Verständnisses dafür, welche Rohstoffe der Künstler bei seiner Arbeit einsetzte. Der Lehrer/die Lehrerin kann die Bildgröße einstellen, indem er den Datenprojektor von der Projektionsfläche entfernt und die tatsächliche Größe des Abgebildeten simuliert. Dies hinterlässt einen großen Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern, da es scheint, als ob das Abgebildete sich tatsächlich im Klassenzimmer befindet.
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